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AD(H)S in der Perimenopause - das Chaos im Durcheinander

„In der Perimenopause trifft hormonelles Chaos auf ADHS – und plötzlich funktionieren alte Strategien nicht mehr.“


Dieser Artikel erklärt verständlich, was in Gehirn und Körper mit Beginn der Perimenopause passiert. Warum sich Angst, Überforderung und Brain Fog verstärken können und wie Du neue, passende Wege findest, mit Dir und Deinem Alltag liebevoller umzugehen.


Vermutlich bist Du in deinen späten Dreißigern oder Vierzigern und hast das Gefühl, Dein ADHS wird immer schlimmer. Du bekommst Dich einfach nicht mehr dazu, so zu funktionieren wie früher.

Wenn ja, dann geht es Dir wie vielen Frauen mit ADHS in dieser Lebensphase. Die Phase Perimenopause ist die hormonelle Übergangszeit vor den eigentlichen Wechseljahren. Sie bringt in unser neurochemisches Durcheinander, ein zusätzliches hormonelles Chaos.

In diesem Artikel nehme ich Dich mit hinein in das Zusammenspiel von ADHS, Östrogen, Progesteron und Perimenopause. Wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig alltagsnah.







  1. Östrogen: Warum dieses Hormon für Dein ADHS-Gehirn so wichtig ist


Östrogen ist viel mehr als „das Hormon für Periode und Schwangerschaft“. Es wirkt im ganzen Körper: in Gebärmutter, Knochen, Herz‑Kreislauf und ganz besonders im Gehirn.


Im Gehirn bindet Östrogen an Rezeptoren im präfrontalen Cortex, also an dem Ort der für unser Arbeitsgedächtnis und unsere Impulskontrolle verantwortlich ist. Mit dessen Hilfe verarbeiten wir beispielsweise Pläne. Östrogen bindet ebenfalls im Hippocampus, wo viel unseres Gedächtnisses zum Lernen verarbeitet wird.


Du wirst es sicher jetzt schon bemerkt haben, genau das sind die Orte im Gehirn, die mit ADHS in Verbindung stehen.


Zudem beeinflusst Östrogen genau die Botenstoffe verstärkend, die bei ADHS im Mittelpunkt stehen:


  • dopaminerge Signalübertragungen in Netzwerken, die für Fokus, Motivation und kognitive Flexibilität wichtig sind, werden verstärkt

  • die Verfügbarkeit von Noradrenalin, welches Wachheit, Aufmerksamkeit und die Stressreaktion beeinflusst, wird erhöht

  • Stimmung, Angstregulation und Schlaf werden indirekt beeinflusst, indem Östrogen den Serotoninabbau bremst und GABA-Rezeptoren empfindlicher macht


Wenn Östrogen ausreichend und relativ stabil vorhanden ist, unterstützt es genau die Funktionen, die bei ADHS häufig wackeln: Konzentration, Arbeitsgedächtnis, Emotionsregulation, Antrieb.


Deshalb berichten Frauen mit ADHS sehr oft, dass es Zyklusphasen gibt, in denen sie sich „fast neurotypisch“ fühlen.



  1. Progesteron: Die leise Bremse und was passiert, wenn sie wegfällt


Progesteron kennst Du vielleicht als „Schwangerschaftshormon“, aber auch dieses Hormon spielt im Gehirn alltäglich eine zentrale Rolle. Es wird vor allem in der zweiten Zyklushälfte gebildet und sinkt in der Perimenopause oft früher und unregelmäßiger als Östrogen.


Jetzt wird es kurz etwas wissenschaftlich:


Im Gehirn wird Progesteron zu Allopregnanolon umgebaut, einem Neurosteroid, das an GABA‑Rezeptoren bindet. GABA ist der wichtigste hemmende („beruhigende“) Botenstoff in unserem Gehirn.

Allopregnanolon wirkt deshalb wie ein natürlicher innerer Beruhiger, ein erhöhter Allopregnanololon spiegel...


  • ...fördert Entspannung und Schlaf,

  • stabilisiert Emotionen und dämpft Angst.


Wenn Progesteron (und damit Allopregnanolon) sinkt oder stark schwankt, verliert Dein Gehirn und Dein Nervensystem also einen Teil dieser inneren, natürlichen Bremse.


Viele Frauen spüren dann:


  • zunehmende innere Unruhe,

  • stärkere Angst,

  • erhöhte Reizbarkeit,

  • schlechteren Schlaf.


Für ein ADHS‑Gehirn, das ohnehin zu schneller Übererregung neigt, ist das eine zusätzliche Belastung: Weniger Dämpfung, mehr ungebremste emotionale Erregung. Ähnlich hast Du es vermutlich bislang am Zyklusende gespürt.



  1. Was in der Perimenopause passiert


Die Perimenopause ist nicht „PMS mit Ansage“. Sie geht nicht für ein paar Wochen, sondern ist ein mehrjähriger Umbau Deines Hormonsystems.


Sie ist ein langfristiger Übergang von der fruchtbaren Phase zur Menopause und Postmenopause. Dieser Wandel dauert durchschnittlich 4–5 Jahre, bei manchen Frauen bis zu 8–10 Jahre oder länger. In dieser Zeit nimmt die Eierstockfunktion schrittweise ab, die Hormonproduktion (vor allem Östrogen und Progesteron) fährt über Jahre herunter, auch wenn die Spiegel zwischendurch stark schwanken. Medizinisch wird dieser Übergang in Phasen beschrieben (frühe und späte Perimenopause, Menopause und schließlich Postmenopause). Sie treten nacheinander auf und stellen einen strukturierten Prozess der hormonellen Umstellung dar.


Bildlich gesprochen sind es aber keine Lichtschalter, die „an“ und „aus“ gehen. Die Phasen gleichen eher einer Treppe, auf der Du Stufe für Stufe in eine neue hormonelle Struktur hinübergehst, mit Auf und Abs auf jeder Stufe.


Typisch für die Perimenopause sind:


  • starke Schwankungen von Östrogen: mal sehr hoch, mal sehr niedrig – oft innerhalb kurzer Zeit

  • früher und unregelmäßiger Abfall von Progesteron: Allopregnanolon sinkt, die GABA‑Bremse wird unzuverlässig

  • Veränderungen der Östrogenrezeptor‑Aktivität im Gehirn, die mit Stimmungseinbrüchen, Gedächtnisproblemen und Brain Fog gekoppelt sind


Viele Frauen, auch ohne ADHS, berichten deshalb in dieser Zeit:


  • Konzentrationsschwierigkeiten, Wortfindungsstörungen, „Watte im Kopf“,

  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Ängstlichkeit,

  • Schlafstörungen, innere Unruhe, Erschöpfung.


Mit einem ADHS-Gehirn, trifft dieser Umbau auf ein System, das ohnehin - salopp gesagt - unausgeglichen ist:


  • Deine dopamin‑ und noradrenalinabhängigen Netzwerke im präfrontalen Cortex arbeiten von Haus aus mit wenig Puffer.

  • Deine Fähigkeit zur Emotionsregulation hängt an einem fein austarierten Zusammenspiel von Östrogen, GABA und Stressachse.

  • Deinen Antrieb verschaffst Du Dir oft auf Grundlage von Stresshormonen.


Keine Überraschung also, dass sich die Perimenopause für uns ADHS‑Frauen nicht wie „leicht veränderte Stimmung“, sondern wie ein echter und auch beängstigender Kipppunkt anfühlt.



  1. Was aktuelle Studien zu AD(H)S und Perimenopause zeigen


Eine große Studie (SAGA‑Kohorte, 2025) hat über 5.000 Frauen zwischen 35 und 55 Jahren untersucht. Dabei wurden Frauen mit und ohne ADHS verglichen.


Die Ergebnisse sind für viele von uns ernüchternd vertraut, da sie viel zu lang nicht ernst genommen wurden.


  • Frauen mit ADHS berichteten deutlich stärkere perimenopausale Beschwerden (psychisch, kognitiv, körperlich) als Frauen ohne ADHS.

  • Der Höhepunkt starker perimenopausealer Symptome lag bei Frauen mit ADHS bereits bei 35–39 Jahren; bei Frauen ohne ADHS eher bei 45–49 Jahren – also rund zehn Jahre später.

  • Über die Hälfte der Frauen mit ADHS beschrieben ihre Symptome als stark alltagsbeeinträchtigend.


Ein aktuelles systematisches Review zu „ADHD and Sex Hormones in Females“ fasst es so zusammen:


  • Frauen mit ADHS zeigen über den Lebensverlauf eine deutlich erhöhte Sensitivität gegenüber Hormonschwankungen.

  • Hormonelle Übergangsphasen (Menstruation, Schwangerschaft, Perimenopause, Menopause) sind besonders verletzliche Abschnitte für Symptomveränderung und komorbide psychische Störungen.

  • Je ausgeprägter die ADHS‑Symptome, desto stärker berichten Frauen über klimakterische Beschwerden und funktionelle Einschränkungen in Beruf und Alltag.

  • Viele Frauen erhalten ihre ADHS‑Diagnose überhaupt erst in der Perimenopause, weil die bisherigen Kompensationsstrategien zusammenbrechen.


Mit anderen Worten: Die Perimenopause ist oft der Moment, in dem das System sagt: „So wie bisher geht es nicht mehr.“



  1. Wenn alte Strategien plötzlich nicht mehr ziehen


Vielleicht erkennst Du Dich hier wieder: Lange Zeit hast Du Dich mit einer Hauptstrategie über Wasser gehalten – Dich mit Stress ins Tun treiben.


  • Du setzt Dir knallharte Deadlines

  • Du baust inneren Druck auf, malst Dir Katastrophen aus

  • Du redest streng mit Dir, bis der innere Drill‑Sergeant anspringt


Und irgendwie hat das, dann doch immer „am besten“ funktioniert. Nicht schön, aber ausreichend, um zu studieren, zu arbeiten, Familie zu organisieren.

In der Perimenopause passiert bei vielen ADHS‑Frauen etwas, dass sie sehr verunsichert.

Du machst alles wie früher aber statt Fokus kommen:


  • Brain Fog,

  • Herzrasen,

  • Schlafstörungen,

  • Erschöpfung,

  • oder kompletter Stillstand.


Das fühlt sich schnell an wie persönliches Versagen. Aber genau das ist es nicht.

Es ist Biologie:


  • Deine Östrogenspiegel schwanken und die dopaminerge Unterstützung im präfrontalen Cortex wird unzuverlässig

  • Progesteron und Allopregnanolon fallen, deine GABA‑Bremse greift nicht mehr so zuverlässig

  • Die Stressachse (HPA‑Achse) wird empfindlicher, mal überreagiert sie und schickt dich in Daueranspannung, mal reagiert sie kaum noch


Das alte Muster „Wenn ich mich nur genug stresse, kann ich“ trägt biologisch immer weniger. Dein System kann aus Stress nicht mehr zuverlässig produktive Spannung erzeugen. Stress kippt schneller in Überforderung, Shutdown oder gesundheitliche Folgen.



  1. Warum „einfach Hormone nehmen“ nicht alles löst


An diesem Punkt denken viele verständlicherweise: „Gut, dann nehme ich eben Hormone, dann wird das schon wieder.“


Hormonersatztherapie (HRT) kann sehr hilfreich sein, für manche Frauen und bestimmte Beschwerden:


  • Transdermales Östrogen plus Progesteron kann Hitzewallungen, Nachtschweiß, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen lindern.

  • Östrogen stabilisiert dopaminerge und noradrenerge Systeme und kann damit indirekt Fokus, Stimmung und die Wirksamkeit von ADHS‑Medikation verbessern.


Aber:


  • Die Perimenopause ist keine reine Mangelphase, sondern eine Phase massiver Schwankungen. Deine Werte sind mal hoch, mal niedrig und dadurch nicht gut vorhersehbar.

  • Studien betonen, dass gerade diese Schwankungen – nicht nur niedrige Spiegel – das Risiko für Depressionen, Angst und kognitive Einbrüche erhöhen.

  • Für Frauen mit ADHS gibt es bisher kaum kontrollierte Studien, wie genau HRT die ADHS‑Symptomatik beeinflusst.


HRT kann also ein wichtiger Baustein in der Behandlung sein, aber sie


  • ersetzt weder eine angepasste ADHS‑Medikation,

  • noch neue, realistische Bewältigungsstrategien,

  • noch den liebevollen inneren Perspektivwechsel, dass Du Dich nicht mehr über Leistungen definierst.


Und sie sorgt nicht dafür, dass Du wieder so „funktionierst“ wie mit 25.

Denn Dein Körper und Dein Gehirn sind in einer anderen Lebensphase.


  1. Perimenopause als Wendepunkt: Vom Kämpfen zum bewussten Gestalten


Für viele Frauen ist die Perimenopause der Moment, in dem sie, oft zum ersten Mal, wirklich anerkennen: „Ich habe ADHS und ich kann mein Leben nicht mehr so organisieren, als hätte ich es nicht.“


Nicht, weil Du „versagt“ hättest, sondern weil:


  • Stress als Dauerstrategie Dein System erschöpft hat

  • Deine Hormone ihre „Kompenstationsarbeit“ nicht mehr leisten können wie früher

  • Deine Medikation in dieser Phase unzuverlässiger wirkt und häufiger angepasst werden muss


An diesem Punkt kann etwas sehr reifes beginnen, wenn Du es zulässt:


Weg von „Wie viel schaffe ich?“,

hin zu „Was ist wirklich wichtig?“.


Weg von „Ich muss so funktionieren wie alle anderen“,

hin zu „Wie können mein Nervensystem und meine Hormone als Team arbeiten?“.


Es geht nicht darum, Dich klein zu machen oder Ambitionen aufzugeben. Es geht darum, endlich aufzuhören, Dich an ein Funktionsideal anzupassen, das nie zu Deinem Gehirn (und jetzt auch nicht mehr zu deinem Körper) gepasst hat.


Du bist nicht „schwierig“ – du bist an einer Weggabelung.


Wenn du bis hierher gelesen hast, hast du wahrscheinlich viel wiedererkannt. Vielleicht bist du auch ein bisschen erschöpft, weil was da alles mitschwingt sich groß anfühlt.


Ich möchte dir zum Schluss zwei Dinge mitgeben:


  1. Du bist nicht „zu spät dran“.


    Viele Frauen beginnen genau in der Perimenopause, ihr ADHS wirklich ernst zu nehmen – weil der Körper keine halben Lösungen mehr mitmacht. Das ist kein Scheitern, sondern ein Startpunkt.


  2. Du bist dieser Phase nicht ausgeliefert.


    Ja, die Hormone verändern viel. Ja, alte Strategien funktionieren nicht mehr. Aber genau das öffnet den Raum, Dinge grundlegend anders anzugehen: Dein Tempo, Deine Ansprüche, Deine Unterstützung, Deine Art, mit Dir zu sprechen.



  1. Du musst das nicht alleine sortieren


Wenn Du beim Lesen innerlich genickt hast und vielleicht gedacht hast: „Ja, genau so fühlt es sich an. Und ich habe keine Ahnung, wo ich anfangen soll“, dann ist das ein sehr verständlicher Punkt.


Genau hier setzt mein 12‑Wochen‑Programm für erwachsene Frauen mit ADHS an, das von vielen gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst wird (als strukturiertes, zeitlich begrenztes Patientenschulungsprogramm).


In diesen 12 Wochen schauen wir gemeinsam:


  • Auf deine hormonellen Wellen: Wie zeigen sich Perimenopause, Zyklus und – falls relevant – Beginn der Menopause in Deinem Alltag? Wo kippt Dein System immer wieder weg?

  • Auf Deine ADHS‑Muster: Welche Strategien haben Dich bisher durchgebracht (z. B. Motivation durch Stress) – welche Alternativen gibt es in Deinem Alltag?

  • Auf Deine Prioritäten: Was ist in dieser Lebensphase wirklich wichtig – und was darf kleiner, langsamer oder einfacher werden?

  • Auf konkrete, gehirn‑ und hormonfreundliche Strukturen: Routinen, Planung, Pausen, Umgang mit „schlechten Tagen“, Kommunikation mit Umfeld und Ärzt:innen.


Wir beziehen dabei das, was die Forschung zu ADHS, Hormonen und Perimenopause inzwischen weiß, mit ein – ohne Dir zu versprechen, dass eine Tablette oder ein Tool alles löst. Stattdessen geht es darum, dass Du verstehst, was in Dir passiert, und lernst, einen Alltag zu gestalten, der zu Dir jetzt passt.


Die Perimenopause ist keine Strafe und kein persönlicher Untergang. Sie ist ein lauter, manchmal schmerzhafter Hinweis deines Körpers: „So wie bisher geht es nicht weiter.“ Du kannst diesen Moment nutzen, um eine reifere, freundlichere und ehrlichere Art zu entwickeln, mit deinem ADHS zu leben.


Du musst diesen Weg nicht allein gehen. Wenn Du möchtest, lade ich Dich herzlich ein, Dir unverbindlich Infos zu meinem Wochenproramm senden zu lassen. Hinterlasse einfach über diesen Link Deine E-Mail Adresse.





Herzliche Grüße,

Anja





Quellen:

  • Cho JM, Lee J, Ahn EM, Bae J. Beyond Hot Flashes: The Role of Estrogen Receptors in Menopausal Mental Health and Cognitive Decline. Brain Sci. 2025 Sep

  • Garg R, Munshi A. Menopause and Mental Health. J Midlife Health. 2025 Apr-Jun;16(2):119-123. doi:

  • https://drbrighten.com/perimenopause-anxiety-disorder/ Perimenopause Anxiety Disorder: Can Unbalanced Hormones Like Progesterone Cause Anxiety?

  • https://www.kantoko.com.au/articles/adhd-perimenopause-menopause

  • https://www.additudemag.com/perimenopausal-symptoms-women-adhd/

  • Osianlis E, Thomas EHX, Jenkins LM, Gurvich C. ADHD and Sex Hormones in Females: A Systematic Review. J Atten Disord. 2025 Jul

  • Eng AG, Nirjar U, Elkins AR, Sizemore YJ, Monticello KN, Petersen MK, Miller SA, Barone J, Eisenlohr-Moul TA, Martel MM. Attention-deficit/hyperactivity disorder and the menstrual cycle: Theory and evidence. Horm Behav. 2024 Feb

  • Conde DM, Verdade RC, Valadares ALR, Mella LFB, Pedro AO, Costa-Paiva L. Menopause and cognitive impairment: A narrative review of current knowledge. World J Psychiatry. 2021 Aug

 
 
 

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